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Histamin und Stress:
warum dein Körper nicht übertreibt,
sondern dich schützt

Vielleicht kommt dir das bekannt vor.
Du isst etwas, das früher völlig normal war. Kein Thema. Und dann reagiert dein Körper plötzlich mit
Kopfdruck / Herzklopfen / Die Haut macht ihr eigenes Ding / Unruhe / Nesselfieber / und noch vieeel mehr komische Sachen.

Und irgendwie im Hinterkopf sagt dir diese leise Stimme:
Jetzt spinne ich aber langsam!
Oder? Kennst du das?

Ganz ehrlich: Nein, tust du nicht!  Wirklich nicht.

Immer mehr Frauen, besonders berufstätige Frauen ab 40, erleben genau das.

Und sehr suchen wir die Ursache am falschen Ort. Der Schlüssel liegt nicht auf dem Teller, sondern im Stresssystem des Körpers.



Warum Stress bei Histaminso eine grosse Rolle spielt

Histamin ist nicht der Bösewicht. Es macht eigentlich einen ziemlich wichtigen Job im Immunsystem, bei der Verdauung und für unsere Wachheit.

Probleme entstehen erst dann, wenn zu viel davon im Körper unterwegs ist. Und genau hier kommt Stress ins Spiel.

Dauerstress hält das Nervensystem permanent in Alarmbereitschaft. Nicht kurz. Sondern über Monate, meist über Jahre!
Das kann dazu führen, dass mehr Histamin freigesetzt wird, während der Körper gleichzeitig schlechter damit klarkommt, es wieder abzubauen.

Was bedeutet das konkret?
Der Körper bleibt angespannt. Auf Empfang. Auch dann, wenn eigentlich alles ruhig ist.

Besonders frustrierend ist das für Frauen die längst histaminarm essen und trotzdem Beschwerden haben.

Warum es Frauen ab 40 häufiger trifft

Nein, das ist kein Zufall. Und nein, es ist auch keine Einbildung.

Da kommt doch einiges zusammen:
hormonelle Veränderungen, jahrelange Mehrfachbelastung (Job, Familie, schlechte Essgewohnheiten, so wars unter anderem bei mir, Verantwortung), und viel zu wenig echte Pausen.

Ein Nervensystem, das kaum noch weiss, wie sich Abschalten anfühlt.

Irgenwie meldet sich der Körper. Nicht plötzlich. Eher schleichend. Dann aber sehr deutlich.
Nicht um zu nerven, sondern um zu sagen:
So wie bisher geht es nicht mehr weiter!

Gedanken, die viele haben
(und sich kaum auszusprechen trauen)

Ich mache doch schon alles richitg.
Warum reicht das nicht?
Früher ging das doch auch!

Diese Gedanken sind total nachvollziehbar und ich kenn sie sher gut.
Sie zeigen, wie sehr wir gelernt haben alles zu kontrollieren, zu optimieren, "in den Griff zu bekommen".
Und wie ungewohnt es ist, stattdessen einfach hinzuhören.

Was wirklich hilft (und was oft unterschätzt wird)

Histaminbeschwerden lassen sich selten allein über Lebensmittelregeln lösen.

Was vielen Frauen spürbar Erleichterung bringt:
- das Nervensystem regelmässig aus dem Alarmmodus zu holen
- Bewegung die gut tut und nicht die nächste Disziplin-Challenge
- Pausen, die wirklich Pausen sind (ohne Handy)
- ein liebevoller Umgang mit dem eigenen Körper

DEs geht nämlich nicht darum, alles perfekt zu machen. Es geht darum, Druck rauszunehmen.

Kurz gesagt

Stress kann Histaminbeschwerden verstärken, weil er die Ausschüttung von Histamin erhöht und den Abbau erschwert. Gerade bei Frauen ab 40 reagiert der Körper sensbler auf Dauerbelastung.
Nicht weil er schwach ist, sondern weil er schützen will.

Von mir für dich

Ich weiss noch so gut, wie ich vor Jahren dachte: Wenn ich mich nur besser organisiere, dann wird das wieder.

Heute sehe ich das anders, mein Körper wollte nicht optimiert werden, er wollte einfach nur verstanden werden.


Wenn du also manchmal das Gefühl hast, dein System läuft ständig auf Hochbetrieb, dann erinnere dich daran:
Du bist nicht kompliziert. Du bist aufmerksam geworden für das, was dir nicht guttut.

Und jetzt kommt das Beste, auch wenn es sich gerade nicht so anfühlt, aber das ist eine riesen Stärke!

Ausblick

In diesem Blog findest du künftig:
- verständliche, alltagstaugliche Gedanken rund um Histamin und Stress
- ehrliche Einordnung statt starrer Regeln
- ruhige, machbare Wege zurück zu mehr Entlastung, ganz ohne Druck

7 kleine Wege zu mehr Ruhe, trotz Histamin

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